OSAKA KONTINUUM.

2006 waren Katja Stuke und Oliver Sieber Stipendiatinnen des ArtEX-Programms,   einem Künstlerinnenaustauschs zwischen Düsseldorf und Osaka. Seitdem sind sie fast jährlich nach Japan zurückgekehrt. Nach ihrer Rückkehr aus Osaka lernten sie Marie Ogoshi kennen, die gerade nach Düsseldorf gekommen war, um an der Akademie zu studieren. Viele der fotografischen Arbeiten entstanden in Kansai oder Tokio – darunter Katja Stukes Serie »CCTV/Osaka Public«, Oliver    Siebers     »J_Subs«     sowie     gemeinsame     Projekte     wie
»Japanese Lesson«,  »Tokyo No Hate«    oder     »La Ville Invisible«. In ihrer künstlerischen Praxis setzen sich beide Künstler*innen mit gesellschaftlichen Themen, politischen und sozialen Landschaften sowie Fragen nach Identität und Zugehörigkeit auseinander. Ohne die intensive Auseinandersetzung mit dem japanischen Fotografiebegriff, der Bedeutung von Fotobüchern in der japanischen Kunstgeschichte und den zahlreichen Begegnungen mit japanischen Kolleginnen wären ihr Publikationsprojekt Böhm Kobayashi, der Photo-Battle oder ANT!FOTO sicher nicht denkbar gewesen. Im Stadtmuseum Düsseldorf werden neben ausgewählten Foto- grafien auch Publikationen,  vielfältige Ephemera und Erinnerungsstücke der letzten 20 Jahre präsentiert. Künstlerkolleg*innen und Freund*innen haben Fotografien und Skizzen zu gemeinsamen Erinnerungen beigesteuert. Marie Ogoshi entwickelte für den Raum im Stadtmuseum Düsseldorf eine neue installative Arbeit. Als Gast wird Tetsuya Goto, Designer, Kurator und Professor an der Kindai University Osaka, in Düsseldorf erwartet. Tetsuya Goto hatten Stuke und Sieber direkt in der ersten
Woche ihres Aufenthalts in Osaka kennengelernt — und seitdem viele gemeinsame Projekte realisiert.

Geburtstagszimmer im Stadtmuseum
8.  bis 31.  Mai 2026

Vernissage:  Freitag,   8.  Mai 2026 ab  18 Uhr
Special: Samstag,  23.  Mai 2026,  ab 15 Uhr
Finissage: Samstag,  30.  Mai 2026,  ab 15 Uhr


Stadtmuseum Düsseldorf
Berger Allee 2,  40213 Düsseldorf
geöffnet Di - So 11 - 18 Uhr


Unterstützt durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.